France Valley investiert mit Unterstützung von Dalgas in deutsche Wälder
France Valley, einer der führenden europäischen Asset Manager für Forstinvestitionen (laut IPE Real Assets), erweitert seine internationale Präsenz durch bedeutende Investitionen in deutsche Forstflächen. Die Fonds des Unternehmens haben rund 1.000 Hektar Wald in Brandenburg erworben. Es handelt sich dabei um die bislang größte Forstinvestition von France Valley außerhalb Frankreichs.
Die drei neu erworbenen Waldflächen werden gemeinsam mit dem Forstunternehmen Dalgas bewirtschaftet. Dalgas fungiert dabei als Property Manager und übernimmt die operative Flächenbetreuung vor Ort. Ziel der Partnerschaft ist es, durch nachhaltige Waldbewirtschaftung die ökologische Qualität und die langfristige Widerstandsfähigkeit der Wälder zu stärken. Die Initiative soll die Biodiversität stärken, die Bestandsstruktur verbessern und zur Produktion nachhaltiger Holzbaustoffe beitragen. Holzbaustoffe gelten als zentraler Baustein der europäischen Dekarbonisierungsstrategie.
„Unser Finanzmodell beruht auf der natürlichen Wertentwicklung von Waldbeständen, die durch biologischen Zuwachs und kontinuierliche Verbesserung der Holzqualität entsteht. Die Eigenschaften der vorhandenen Baumarten und die Ökosysteme, in denen sie wachsen, bestimmen dabei, wie wir den Wald bewirtschaften und wo wir gezielt eingreifen“, erklärt Thomas de Cointet, Chief Investment Officer Europe bei France Valley.
Mit dem Erwerb erweitert France Valley das Portfolio seines European Forestry Fund („Foncière Europe“). Der Fonds ist inzwischen in zwölf europäischen Ländern aktiv und umfasst mehr als 16.000 Hektar bewirtschafteter Waldflächen. Ziel ist es, Anlegern ein ausgewogenes, länderübergreifendes Portfolio mit unterschiedlichen Marktprofilen zu bieten, die Wertentwicklung zu optimieren und Risiken zu steuern und zu mindern.
Die Forstinvestitionen von France Valley sind langfristig ausgerichtet und darauf angelegt, zukunftsfähige und klimaresiliente Produktionswälder zu schaffen. Alle Flächen sind PEFC-zertifiziert. Darüber hinaus wendet France Valley eine eigene Nachhaltigkeitsleitlinie an, die über die Standardanforderungen hinausgeht und die Biodiversität sowie das Naturkapital noch stärker schützt.
Dalgas, das künftig die Bewirtschaftung der Flächen übernimmt, ist seit vielen Jahren auf dem deutschen Holz- und Forstmarkt aktiv. Das Leistungsspektrum reicht vom Weihnachtsbaumhandel und Holzverkauf über die Rundholzvermessung bis hin zur Waldbewirtschaftung in Brandenburg, wo das Unternehmen bereits 3.500 Hektar betreut. Dalgas blickt auf mehr als 150 Jahre Erfahrung in der dänischen Forstwirtschaft zurück und unterhält heute Niederlassungen in Eberswalde und Trittau. Neben Deutschland und Dänemark bewirtschaftet das Unternehmen außerdem Wälder in Estland, Lettland und Litauen mit einer Gesamtfläche von rund 190.000 Hektar.
„Diese Art der internationalen Zusammenarbeit ist Teil unserer DNA. Dabei schaffen wir über Ländergrenzen hinweg Mehrwert für Waldbesitzer. Unser Ziel ist es, Waldbesitzer bei der Umsetzung ihrer Vorhaben zu unterstützen und eine zukunftsorientierte Forstwirtschaft zu fördern. So können wir klimafreundliche Rohstoffe im Einklang mit Natur und Artenvielfalt bereitstellen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit France Valley deren Strategie für eine langfristige und nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland umzusetzen und das Unternehmen bei künftigen Investitionen zu begleiten", sagt Martin Bösselmann, Managing Director der Division Forest & Trading bei Dalgas.
Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse und können schwanken.
Forstinvestitionen sind mit Risiken verbunden, darunter:
- Risiko eines Kapitalverlusts: Anleger können ihr investiertes Kapital ganz oder teilweise verlieren.
- Liquiditätsrisiko: Fondsanteile sind nicht frei handelbar, die Liquidität des Fonds ist eingeschränkt.
- Forstspezifische Risiken: Biologische Faktoren, Klimaereignisse und Unsicherheiten an den Holzmärkten.
- Operative und regulatorische Risiken: Risiken im Zusammenhang mit der Waldbewirtschaftung, regionalen Vorschriften und betrieblichen Rahmenbedingungen.
- Risiko einer Mindesthaltefrist: Zur Inanspruchnahme steuerlicher Vorteile gilt eine verbindliche Mindesthaltefrist. Steuervorschriften können sich ändern.
- Nachhaltigkeitsrisiko (ESG-Risiko): Umwelt-, Sozial- oder Governance-Ereignisse bzw. entsprechende Rahmenbedingungen können sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken.
Eine vollständige Beschreibung der Risiken finden Sie im Basisinformationsblatt und in der jeweiligen Vertriebsbroschüre.
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